Die Risiko- und Maßnahmensteuerung für Projekte bildet einen methodischen und funktionalen Schwerpunkt von Top-Logic™ Project. Mit Hilfe der Risikoverteilung lässt sich in Abhängigkeit von der gewählten Klassifikation (Art, Status, Kategorie des Risikos) die Zusammensetzung des Risikoportfolios erkennen. Dabei können sowohl Anzahl als auch Potenzial der Risiken bestimmt werden. In der Risikoanalyse wird die relative Lage der Risiken zueinander unter Berücksichtigung der Dimensionen Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung visualisiert. Eine Differenzierung nach Risikostatus sowie die Betrachtung der Risikoportfolioentwicklung über einen gegebenen Berichtszeitraum sind möglich. Auf Basis der Risikotrendanalyse lässt sich die Potenzialentwicklung von Risiken über einen definierbaren Zeitraum verfolgen. Auch hier erlaubt Top-Logic™ Project eine Trennung nach Status und Kategorie der Risiken. Durch die Darstellung der Zusammensetzung des Maßnahmenportfolios wird dieser Teil der Steuerungsmethoden abgerundet.

=== Used Case (Beispiel) ===

Wir wollen nun für unser Projekt bekannte Risiken erfassen und diese bewerten. 
Nach markieren des Arbeitspaketes "Schnittstellen" unter dem Teilprojekt "Realisierung" unseres Projektes "Softwarerelease FixIT" erfassen wir nun über den Reiter Risiken > Risiken über das Icon "Neues Risiko" den Risikopunkt "Interface nicht umsetzbar", der Kategorie "Bedrohung", Klasse "Qualitätsrisiko". Außerdem erfassen wir das Risiko "Verzögerung des neuen Dienstleisters", der Kategorie "Chance".

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Durch klick auf das Icon "Öffnen" in der Übersicht der erfassten Risiken, können  wir nun über "Bearbeiten" das Risiko genauer beschreiben. Neben Kategorie, Verantwortlichem und Status, kann dem Risiko ebenfalls ein Meilenstein zugeordnet werden. In diesem Fall "Ende (Schnittstellen)(Softwarerelease FixIT".

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Außerdem kann das Risiko in Bezug auf die finanzielle Auswirkung und der Kosten für die Planung eingestuft werden.Wir erfassen z.B. die möglichen Kosten eines Schadens, der durch Eintritt des Risikos entsteht, hier den Zustand, daß das Interface nicht umgesetzt werden kann, mit von 15.000€. Die Eintrittswahrscheilichkeit dieses Falls schätzen wir auf 60%. TopLogic berechnet die 60-prozentige Wahrscheinlichkeit des Schadens 15.000€ automatisch mit 9.000€.

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Im Folgenden werden wir für die festgelegten Risiken eine mögliche Massnahme zuordnen, um dem Risiko entgegen zu wirken. Wir markieren die betreffende Zeile des Risikos in der Risikoübersicht und legen über das Icon "Neue Maßnahme" eine maßnahme zu unserem Risiko "Interface nicht umsetzbar". Die neue Maßnahme nennen wir "Beauftragung IT-Dienstleister HelpIT", der Klasse/Art "Produktivität" mit Datum "13.3.2015" für das feld "Abgeschlossen am". Außerdem legen wir auf diese Weise noch die Maßnahme "Workshop und Hilfe" für unser Risiko "Verzögerung des neuen Dienstleisters" an.
In der Übersicht sehen wir nun die Risiken, mit den zugewiesenen Maßnahmen.

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Falls es drüber hinaus noch Punkte gibt, die bisher nicht erfasst oder eingeplant sind, so können diese im Folgenden angegeben und entsprechende Maßnahmen damti verknüpft werden. Über den Reiter Aktivitäten > Offene Punkte kann mit Klick auf das Icon "Neue Offene Punkte" ein noch offenes Thema erfasst werden. Wir legen nun als Beispiel den offenen Punkt "Eventuelle Preiserhöhung" für das Arbeitspaket "Angebotserstellung" des Teilauftrags "Anforderungsklärung" an. Im Anschluss definieren wir über das Icon "Neue Maßbahme" eine Maßnahme mit der Bezeichnung "Preislisten abstimmen".
In der Übersicht im Reiter Aktivitäten > Offene Punkte (bei Markieren des entsprechenden PSP-Elements) werden nun der Offene Punkt mit der zugeordneten Maßnahme angezeigt.

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