Diese Sicht demonstriert Attribute, die einen Ersatzwert annehmen, wenn das Attribut nicht gesetzt ist. In einem Kontext (Tabelle links) können Objekte angelegt werden (in einem Grid rechts), die Attribute mit einem Ersatzwert haben.

Der Ersatzwert speist sich aus einem anderen Attribut, das zu Testzwecken ebenfalls in demselben Objekt eingegeben werden kann. Technisch besteht ein Attribut mit Ersatzwert aus drei Attributen (dem Attribut mit Ersatzwert, einem Speicherattribut, in dem ein explizit eingebener Wert gespeichert wird und einem Attribut, das den Ersatzwert liefert). Das Speicherattribut ist i.d.R. versteckt und dient nur internen Speicherung von explizit eingegebenen Werten. Fachlogik kann auf das Speicherattribut zugreifen, um zu prüfen, ob ein expliziter Wert eingegeben wurde, oder ob das Attribut mit Ersatzwert seinen Ersatzwert verwendet. Beim Zugriff auf das Attribut mit Ersatzwert ist nicht feststellbar, ob es sich um einen explizit eingebenen Wert oder den Ersatzwert handelt. Der Zugriff auf das Attribut liefert einfach einen Wert, entweder den explizit eingegebenen oder den Ersatzwert, wenn kein Wert explizit eingegeben wurde.